KERWER GbR

Innungsfachbetrieb und Partner der Wohnungswirtschaft für die Errichtung von Antennenanlagen und Breitbandnetzen seit 1973

NACHHALTIGKEIT - UMWELTSCHUTZ

THEMA 1 - Photovoltaik

Bereits seit einigen Jahren sind wir in der Lage unser Unternehmen zu einem hohen Prozentsatz mit Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage zu versorgen.

Die Anlage erzeugt - entsprechende Sonneneinstrahlung vorausgesetzt - derzeit maximal ca. 10 Kwh. Erzeugt wird diese Leistung durch 39 Module a. ca. 250 Wh/Modul auf dem Dach unseres Betriebsgebäudes.

Darüber hinaus speichern wir die nicht selbst verbrauchte Leistung in einer sogenannten "Sonnenbatterie". Mit Hilfe dieser "Sonnenbatterie" ist es im Laufe des Jahres über viele Monate möglich auch den nächtlichen Verbrauch, der dann nur noch wenigen eingeschalteten Verbraucher, abzudecken.

Für den Fall, das zum Beispiel in den Sommermonaten die "Sonnenbatterie" bereits voll aufgeladen wurde, wird die überschüssige Leistung in das öffentliche Stromnetz eingespeist und separat vergütet.

Auf Grund der heutzutage wesentlich geringer ausfallenden Vergütung durch die Stromkonzerne als zu Beginn dieser Technologie (wo natürlich auch deren Anschaffungskosten bedeutend höher waren als heute) haben wir uns es zum Ziel gesetzt die erzeugte Energie soweit wie eben möglich selbst zu verbrauchen und somit den Zukauf an zusätzlich benötigter Leistung so gering wie möglich zu gestalten.


Für Interessenten an dieser Technologie stellen wir Ihnen hiermit gerne den Link zur Webseite der "Sonnenbatterie" ein.

Errichtet wurde unsere Photovoltaikanlage seinerzeit gemeinsam mit der ortsansässigen Euskirchener Firma "Elektro Sa" und auch von dieser in Betrieb genommen.


Die Anlage arbeitet seit ca. 3 Jahren zu unserer vollsten Zufriedenheit. Mittels einer ebenfalls von der "Sonnenbatterie" zur Verfügung getellten APP kann die Anlage von uns, sowie vom Hersteller weltweit überwacht und deren Leistung jederzeit kontrolliert werden.

Übrigens gewährt der Hersteller auf die Sonnenbatterie eine Garantie von 10 Jahren!


Zwischenzeitlich hat man bei der Firma "Sonnen" als Besitzer einer "Sonnenbatterie" auch die Möglichkeit Mitglied der "Sonnen-Community" zu werden. Über diese ist dann je nach Ah-Größe der Batterie ein bestimmtes Kontingent an kostenlosem Strom zu beziehen.  Reicht dieses nicht aus, kann der darüber hinaus bestehende Bedarf bei der Firma "Sonnen" zu deutlich niedrigeren Sätzen als bei den "großen Stromkonzernen" bezogen werden.

Es tut sich also einiges an der Stromfront und unsere Maxime war und ist es hier genauso wie damals 1980 bei den Anfängen der SAT-Technik, mit bei den ersten Pionieren dabei zu sein!



THEMA 2 - Energiesparende LED - Beleuchtung

Alle Räumlichkeiten unseres Unternehmens wurden bereits vor einigen Jahren durch unsere Mitarbeiter von bis dato Leuchtstoffröhren bzw. Sparlampen, Glühlampen etc. auf stromsparende LED-Röhren und LED-Leuchtmittel umgebaut.

Der Stromverbrauch für die Leuchtmittel des Unternehmens konnte durch diese Maßnahme um ca. 60-70% gesenkt werden, was sich ebenfalls sehr positiv in Bezug auf die Effizienz unserer "Sonnenbatterie" ausgewirkt hat.   






THEMA 3 - Umweltschonende Kraftfahrzeuge

Zirka 90% unserer Firmenfahrzeuge sind derzeit Fahrzeuge die bereits seit vielen Jahren mit CNG fahren und somit zu 99% mit Erdgas betrieben werden.

Lediglich zum Startvorgang wird noch für wenige Augenblicke Super-Kraftstoff benötigt.

Mit diesen Maßnahmen möchten wir der nachwievor bestehenden Umwelt- bzw. Luftverschmutzung und CO2-Problematik in den Großstädten entgegen wirken und auch unsererseits einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich nun bereits in zweiter Generation um drei "Doblo"-Kleintransporter der Firma FIAT.

In Kürze wird die Flotte der Doblo-CNG-Transporter noch um das Modell Ducato, einem größeren Liefer-Kastenwagen des gleichen Herstellers ergänzt, der dann die jetzige Dieselversion mit EURO 6 ablösen wird.


Thema 4 - Elektro-Fahrzeuge

Ein Umstieg auf Elektrofahrzeuge kam bei unseren Überlegungen für uns derzeit aus mehreren Gründen noch nicht in Betracht.

Hierzu zählen:

  • der nachwievor total indiskutable Anschaffungspreis dieser Fahrzeuge
  • der horrende Preis für einen neuen Batteriesatz,
  • die ungewisse Lebensdauer/Haltbarkeit der Batterie,
  • die derzeitigen Ladezeiten,
  • die derzeit quasi nicht existierende Ladesäulen-Infrastruktur,
  • die derzeitige "Philosophie" der uneinheitlichen und somit nicht untereinander kompatiblen Ladesäulentechnik und Anschlussnormen, frei nach dem Motto jeder kocht sein eigenes Süppchen, siehe z. B. Tesla,
  • die für unseren Aktionsradius ebenfalls unzureichende Reichweite der momentan angebotenen Elektro-Fahrzeuge,
  • die unbefriedigende, für Gewerbetreibende magelnde, quasi nicht existierende Auswahl an geeigneten Transportfahrzeugen,
  • der unserer Auffassung nach für einen Handwerksbetrieb derzeit noch nicht amortisierbare Kaufpreis für ein solches Fahrzeug,

    Sollten die einschlägigen Hersteller dann in vielleicht 5-8 Jahren ernsthaft willens und in der Lage sein solche Batterien entwickeln und herstellen zu wollen und nicht nur großmundig darüber zu reden, darüberhinaus diese vor allem für einen gewerblichen Anwender akzeptablen Preis und Lebensdauer bereit zu stellen, sieht die nächste Entscheidung dann vielleicht anders aus.

    Momentan scheint der Verkauf von Verbrennungsmotoren immer noch zu lukrativ und der politische Druck bei weitem nicht ausreichend zu sein.

    Die Asiaten werden es den europäischen Herstellern leider mal wieder zeigen müssen wie man so etwas umsetzt und die Branche wachrütteln.

    Der Weg zu bezahlbaren und alltagstauglichen Elektrofahrzeugen aus deutscher oder europäischer Herstellung scheint noch ein weiter zu sein.